Reimann erhält Folgeauftrag für Vakuum-Gehäuse von der eifeler-Vacotec GmbH. In den kommenden 3 Jahren werden 41 Stück hergestellt und nach Düsseldorf geliefert.

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Die Reimann GmbH fertigt und montiert in den kommenden drei Jahren 41 Vakuum-Gehäuse für die eifeler-Vacotec GmbH. Dabei stellt Reimann nicht nur die Gehäuse her, sondern fertigt auch die benötigten Karussells und Cups. Eingesetzt werden die Sonderanlagen für das Nitrieren von Werkzeugen, wie etwa Bohrer oder Fräser, um Verschleiß vorzubeugen und eine optimale Qualität der Werkzeugbeschichtungen zu gewährleisten.

Mit Hilfe der in den Gehäusen befindlichen Vakuumöfen werden die Oberflächen der Werkzeuge gehärtet. In dem als „Vakuum-Plasmanitrieren“ bekannten Verfahren wird im Vakuum Gas durch Energiezufuhr angeregt. So entstehen energiereiche Ionen und Elektronen sowie andere reaktive Teilchen, die dann das Plasma bilden. Vorteile: Das Verfahren ermöglicht eine präzise Maßhärtung, erzeugt eine metallisch glänzende Oberfläche und erfordert kaum Nacharbeiten. Damit alle Seiten bzw. Flächen der Werkstücke gleichermaßen behandelt werden können, drehen sich im Ofen sowohl die Karussells als auch die Cups.

Bei der Fertigung der ca. 2,20 m hohen Anlagen, in verschiedenen Ausführungen, ist Reimann in mehrerer Hinsicht gefordert: Zum einen müssen die Gehäuse besonders sauber gearbeitet werden. Zum anderen bedarf es zur Herstellung der Cups eines besonderen Materials: Reimann setzt hier auf ein Blech, das auf eine geringere Reibung hin optimiert ist.

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